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Aufbautipps

Schwierigkeiten gibt es immer wieder beim Einlöten der Messing-Achsen:

Ich verwende eine geregelte Lötstation und stelle hier exakt 360 Grad Celsius ein.
Als Lötzinn benutze ich "L-Sn60Pb" von Pollin - Bestell-Nr.: 840 005.

Loetstation  Fixieren

Die jeweilige Achse muss vor dem Löten exakt eingesetzt und fixiert werden. Das heißt, dass die Achse nicht schief zur Platine stehen darf. Zum Fixieren benutze ich eine Krokodilklemme.

Beim Löten der langen Achsen gehe ich dann so vor:

  • Einsetzen und Fixieren der Achse mittels Krokodilklemme
  • Löten der kurzen Achse - und zwar zuerst die Seite mit der schmalen Kupferfläche
  • 1 min warten, bis das Lötzinn abgekühlt ist
  • Lösen der Krokodilklemme
  • Krokodilklemme nun "andersrum" einsetzen, so dass nun die zweite Seite gelötet werden kann
  • Löten der zweiten Seite mit der breiteren Kupferfläche
  • 1 min warten, bis das Lötzinn abgekühlt ist
  • Lösen der Krokodilklemme

Erst wenn die kurzen Achsen eingelötet sind beginne ich mit den langen Achsen. Die Reihenfolge ist die gleiche wie oben bei den kurzen Achsen.

Es reicht übrigens nicht, nur beim Löten der ersten Seite der Achse diese zu fixieren.
Beim Löten der zweiten Seite schmilzt die erste Seite auch wieder. Dabei kann es dann passieren, dass die Achse wieder herausfällt oder schief eingelötet wird.

Sollten die Zahnräder trotz sorgfältiger Arbeitsweise zu weit auseinander sein (dann knattert es später beim Drehen des Laufrades und einzelne Zähne "springen über"):

Dann müssen die Lötnähte wieder mit dem Lötkolben eingeschmolzen werden und die Achse während des Einschmelzens und Erstarrens mit dem Schraubendreher angedrückt werden. Falls man dabei nicht mit dem Schraubendreher drückt, dann fallen die Achsen einfach heraus beim Einschmelzen des Lötzinns.

Die Motoren klebe ich übrigens mit Sekundenkleber an. Dabei hat man nur ganz kurz Zeit, die Position des Motors noch einmal zu korrigieren. Manchmal (wenn die Zahnräder zu schwergängig sind) muss man den Motor auch wieder lösen - mit sanfter Gewalt und einem Flach-Schraubendreher.

Das Zusammenspiel aus Motor und Zahnrädern muss exakt abgestimmt sein, da der Roboter sonst niemals richtig geradeaus fahren kann.

 

Viel Spaß beim "Fummeln" wünscht

Niels Nikolaisen


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Letzte Änderung:
June 01. 2018 12:54:00
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